Sa., 27. Aug. 2016
16:40

Sa., 27. Aug. 2016, 16:40

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So unsere Startvorbereitungen sind jetzt am laufen. Alle Dokumente und Reiseunterlagen haben wir jetzt zusammen. Unsere Route ist soweit abgesteckt, wollen mal sehen ob wir diese so einhalten können.

Di., 30. Aug. 2016
22:46

Di., 30. Aug. 2016, 22:46

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Ganz entspannt sind wir gute 2 Stunden vor Abflug am Flughafen Hamburg. Der Check-in Schalter öffnet wenigen Minuten später, und so werden schnell unsere Koffer los. Ein wenig vertreiben wir uns die Zeit auf der Aussichtsterrasse, und begeben uns dann zum Sicherheitscheck. Wir dürfen die Fastlane Spur benutzen, kommen aber nicht durch weil unsere Bordkarten nicht lesbar sind. Wir müssen dann doch zum Schalter wo alles reibungslos läuft. Um 19:25 Uhr setzt dann unsere Maschine in Hamburg Airport zur Landung an, und schon 10min später haben wir bereits das Boarding. Mit dem Bus geht es dann über das Rollfeld zur Maschine. Es handelt sich um eine Embraer ERJ 145 mit gerade mal 49 Sitzen, von denen ca. 30 heute belegt sind. Pünktlich geht es zur Startbahn, während wir den Sicherheitsanweisungen des Stewards lauschen, und feststellen wie wenig Englisch wir können ;-) Das wird sich in den nächsten 2 Wochen hoffentlich ändern. Wir überfliegen die Elbemündung in die Nordsee, an der Küste entlang vorbei an den Ostfriesischen Inseln, die Niederländische Küste entlang, wo wir Texel erkennen, und dann über die Nordsee nach England. Im Landeanflug auf Bristol geht die Sonne gerade unter. So schnell wie noch nie haben wir unser Gepäck wieder, und Kerstin das erste Telefonat mit unser Unterkunft vor sich. Es klappt und wir werden kurz darauf am Flughafen abgeholt, und zum Apple Tree House gebracht.

Mi., 31. Aug. 2016
19:58

Mi., 31. Aug. 2016, 07:00

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So der nächste Morgen ist da. Das Zimmer war wirklich super, und hat voll ausgereicht. Mit der Zeitumstellung komme ich nicht zurecht, die eine Stunde macht mir derzeit noch zu schaffen, bin viel zu früh aufgewacht. Dafür bietet sich ein traumhafter Ausblick aus dem Fenster. Ein super Panorama eingetaucht in den morgendlichen Sonnenschein. Statt eines Frühstücks stand im Zimmer für jeden ein Tüte bereit: 1 Apfel, 1 Müsliriegel, 1 Schokomilchbrötchen und 1 Saftpäckchen. Da es gestern abend für Essen gehen zu spät war, hatten wir schon die Hälfte verdrückt, und begnügen uns mit je einen Apfel und dem Schokobrötchen und dazu einen Nescafe.

Mi., 31. Aug. 2016
20:11

Mi., 31. Aug. 2016, 09:00

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Pünktlich bringt uns die Tochter des Hauses zum Flughafen, wo wir unseren Leihwagen ohne größere Probleme empfangen können. Gleich der erste Ärger von meiner Seite, das meine Offline Naviapp immer wieder abstürzt, und die Google Maps App ohne Netz nicht funktioniert. Zum Glück habe ich eine gute Copilotin die noch wie ich Karten lesen kann, und eine solche im Reiseführer dabei hat. Erstaunlicherweise ist das Fahren im Linksverkehr doch nicht so schwer wie ich mir das gedacht habe. Die ersten Kreisel, und Abbiegen funktionieren gut. Auf der Schnellstraße und später Autobahn kann ich mich dann ein wenig erholen. Ich ahne zum Glück noch nicht was mich diesbezüglich erwarten wird. Da das üppige Frühstück irgendwann ein riesen Loch im Bauch hinterlassen hat, steuern gegen 11 Uhr einen Rastplatz an. Hier entscheiden wir uns für zwei American Breakfast und 2 große Cappucino. Dank kostenlosem WIFI versuchen wir dort die Offlinekarten herunterzuladen, was aber nicht funktioniert. Komischer Weise funktioniert jetzt meine Navi App trotzdem, so das unsere Reise weiter geht.

Mi., 31. Aug. 2016
20:21

Mi., 31. Aug. 2016, 13:30

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Juhu nur noch 12 Milen bis Newquay. Nachdem es zwischenzeitlich geregnet hatte, scheint jetzt wieder die Sonne. Beim Verlassen der Autobahn, machen wir dann Bekanntschaft mit sehr schmalen, kurvenrechen Landstraßen, die seitlich durch hohe Böschungen und Hecken begrenzt sind. Newquay ist nicht so klein wie angenommen, sondern ziemlich groß und ziemlich verwinkelt und mit sehr viel Verkehr und Urlaubern. Das Hotel ist sehr schnell gefunden, nur direkt an der Hauptstraße und keine Parkplätze davor. Wir schlagen uns also in die Seitenstraßen, und landen letztendlich auf einem Parkplatz von einem Supermarkt. Zu Fuß gehen wir dann zum Hotel, und werden von Louise herzlichst begrüßt. Sie zeigt uns Frühstück und Aufenhaltsraum, versorgt uns mit einem Stadtplan und gibt gleich ein paar Restauranttipps mit dazu. Wir bekommen ein Parkkarte, und eine Wegbeschreibung zum Parkplatz. Sie zeigt uns noch unser schönes Zimmer, und bietet uns noch einen kleinen Kühlschrank an. Wir gehen zurück zum Auto, legalisieren unserer Supermarktparken mit einem Einkauf, und stürzen uns wieder in den Verkehr von Newquay zum Hotelparkplatz. Dann endlich beziehen wir unser Zimmer, ruhen uns etwas aus, und essen eine Kleinigkeit.

Mi., 31. Aug. 2016
20:52

Mi., 31. Aug. 2016, 16:00

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Wir brechen zu einem ersten Erkundungsspaziergang auf. Unser erstes Ziel, wie kann es auch anders sein, ist natürlich das Wasser ! An verschiedenen Stellen bieten sich uns immer wieder faszinierende Ausblicke von und auf hohe Klippen und Buchten. Auf dem Wasser und in den Straßen tummeln sich Surfer. Letztendlich setzt sich Kerstin mit ihren Wunsch nach Abendessen mit Meerblick durch, und wir essen im "Steam". Es dauert bis wir durchschaut haben wie man sein Essen bekommt, weil es keine Tischbedienung gibt. Man muss sich einfach einen Korb mit einer Nummer nehmen, in diesem sind Bestecke, Gewürze, Soßen und Speisekarte. Damit geht man an einem freien Tisch, wählt aus und geht dann zur Bar und bestellt unter Angabe der Korbnummer. Bezahlt wird gleich - Getränke bekommt man mit, und das Essen wird dann an den Tisch gebracht. So speisen wir Canneloni und Fischburger und trinken dazu ein Alsterwasser (wie heißt das bloß auf Englisch?) - -shandy!.

Do., 01. Sep. 2016
16:00

Do., 01. Sep. 2016, 08:15

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Heute lernen wir dann mal englisches Frühstück kennen. Im St Bernards (unsere Pension) gibt es zum Frühstück diverse Möglichkeiten. Wir haben die Wahl zwischen full English Breakfast (Speck, Würstchen, Tomate, Pilze, Bohnen, Kartoffelpuffer und Ei) oder verschiedene Omelette, Toast weiß oder dunkelbraun, Lachs, verschiedene Marmeladen und Sandwiches. Außerdem gibt es Säft, Joghurt, Obst und Müslies. Dazu Kaffee und Tee. Louise begrüßt uns herzlich, fragt nach unseren Wünschen und schon stehe ich vor der ersten Hürde - normal coffee oder cafeterria ? Ich entscheide mich für Cafeteria und bekomme eine kleine Bodumkanne frisch aufgebrüht. Kerstin nimmt grünen Tee und beide entscheiden wir uns für ein Omelette. und braunes Toast. Alles wird frisch zubereitet und schmeckt hervorragend.


Do., 01. Sep. 2016
16:02

Do., 01. Sep. 2016, 09:30

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Unsere heutige Tour in Newquay geht von unserem Hotel (weißer Stern mit roten Kreis) nach Westen zum Fristral Beach, von dort zum Coastquard's Lookout und dann zurück über die Beacon Cove zum Towan Beach und dann zum Hotel zurück.

Do., 01. Sep. 2016
21:04

Do., 01. Sep. 2016, 10:00

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Frisch gestärkt machen wir uns dann auf den Weg zum Fistral Beach, kommen aber vorher bei der St. Michael Kirche vorbei, die wir auch ausgiebig fotografieren. Der Ausblick von den Klippen auf den Fistral Beach ist herrlich ! Es ist Ebbe und so tut sich ein atemberaubender Strand auf dem die große Wellen drauf zu rollen. Wir steigen die Stufen zum Beach herunter, und verbringen eine ganze Weile an diesem Beach. Ich klettere ein wenig auf den Klippen rum, auf der Suche nach schönen Fotomotiven, während Kerstin versucht Wellen und Wellenreiter fotografisch festzuhalten.

Do., 01. Sep. 2016
21:17

Do., 01. Sep. 2016, 12:00

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Wir verlassen die Fistral Beach und gehen auf dem Coast Path einen großen Bogen über den Coastguard Lookout zum Huers hut (weißes Gebäude unten in den Bildern). Hier hielt früher jemand nach Sardinenschwärmen Ausschau, und schrie zu den in der Bucht wartenden Fischern hinunter. Erstaunlich ist wieviel Strand bei Ebbe zu sehen ist auf der anderen Seite, wenn man die Bilder von gestern gesehen hat wo das Wasser gegen die Klippen schlug. Wir können sogar eine Abkürzung nehmen, die direkt durch das Hafenbecken führt. Die Boote liegen auf dem Trockenen. Anschließend kehren wir dann wieder in unsere Pension ein.

Fr., 02. Sep. 2016
18:11

Fr., 02. Sep. 2016, 08:30

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Beim Aufstehen heute Morgen kommt die erste Ernüchterung - es regnet schön feinen Nieselregen. Nicht verzagen und gingen erstmal frühstücken wo wir dann heute ein Full English Breakfast zu uns genommen haben, allerdings ohne Baced Beans. Resultat - die Engländer haben schon einen komischen Geschmack. Trotz des Regens beschließen wir, zum Tintagel Castle zu fahren. Hier handelt es sich um die bekannteste Burgruine Englands. Sie soll der Geburtsort von König Arthus gewesen sein - der mit dem Sagen umwobenen Schwert Excalibur. Das regnerische/nebelige Wetter untermalt die mystische Stimmung. Die Fahrt dorthin erweist sich aufgrund des Wetters und der "Breite" der Straßen und dem lieben Navi , welches meint, die kürzesten Abkürzungen nehmen zu müssen, als ein echtes Fahrabenteuer. Prompt kommt, als es steil bergab geht, Gegenverkehr und mein Vordermann setzt rückwärts und so bleibt mir nichts anderes übrig, als ebenfalls rückwärts steil bergauf die steile schmale Straße bis zur nächsten Haltebucht zurück zu fahren. Ich bin froh als wir endlich in Tintagel ankommen. Es nieselt leider immer noch, so dass wir uns regentechnisch ausrüsten. Der Fußweg zum Castle geht erstmal steil bergab ca. 2km. Nach Lösen der Tickets begeben wir uns erstmal in die Bucht runter wo sich auch die berühmten Merlin Caves (Bild 4&5) befinden. Danach beginnt der Aufstieg zum Castle (Bild 6), über viele teils abenteuerliche Treppen. Oben gibt es trotz des Nebels tolle Aussichten. Gute 2 Stunden sind wir oben unterwegs. Der Ausflug hat sich echt gelohnt, und Petrus hat ein Einsehen und es wird zunehmend trockener und wärmer. Anschließend beginnt der beschwerliche Aufstieg zurück zum Dorf. Mal sehen ob wir morgen nicht einen Muskelkater haben. Der Ort selber ist beschaulich, und bietet viele kleine Läden, Kneipen, Restaurants und die berühmte Poststation (Bild 13) aus dem 14 Jahrhundert. Überall wird Schnickschnack von King Arthur angeboten. Auf Bild 14 ist das Museum von King Arthur zu sehen. Anschließend geht es dann wieder heim wo inzwischen die Sonne scheint.

So., 04. Sep. 2016
16:58

Sa., 03. Sep. 2016, 10:00

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Nach einem vorzüglichen Frühstück mit Lachs, entschieden wir uns wegen des regenerischen grauen Wetters für einen Ausflug zum Eden Project. Dieses besteht aus 8 blasenähnlichen Gewächshäusern, die einerseits einen Regenwald beinhalten und anderseits die mediterrane Botanik. Das ganze liegt in einem großen Außengelände welches wir aber wegen des Regens nur bruchstückweise besichtigten.

So., 04. Sep. 2016
17:05

So., 04. Sep. 2016, 10:00

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Heute bleiben wir mal in Newquay und gönnen uns eine kleine Pause. Wir machen einen Spaziergang der zu einer 3 stündigen Wanderung ausartet. Erstes Ziel ist das Eisenbahnviadukt. Der Weg dorthin lässt uns mal wieder spüren wie hügelig der Ort gelegen ist. Wir durchstreifen einen schön angelegten Park, umrunden dessen See, und spazieren dann von den Viadukt an die Klippen. Dort sitzen eine Weile oberhalb des Tolcarne Beach auf der Bank. Dann wandern wir direkt auf dem Küstenpfad zum Lusty Glaze Beach und von dort aus zurück zum Hotel. Zur Stärkung haben wir uns dann mal ein echtes cornisches Pasty gegönnt. Es handelt sich hierbei um ein Teigstück, welches es mit unterschiedlichen Füllungen gibt. Wir entschieden uns für traditionelles Steak/Gemüse.

Mo., 05. Sep. 2016
20:32

Mo., 05. Sep. 2016, 10:00

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Bei vorerst bedecktem Himmel aber ohne Regen machen wir uns heute auf zu den Lost Gardens of Heligan. Das ist eine riesige, ca 400 ha große, Gartenanlage, die zu einem großen Gut mit langer Geschichte gehört. Die Gärten wurden vor fast 200 Jahren angelegt, aber seit dem 1. Weltkrieg wurden sie kaum noch beachtet. Das Gut wurde der Armee zur Verfügung gestellt, die natürlich keinen Sinn für Gartenpflege hatten und auch während des 2. Weltkrieges wieder den Truppen zur Verfügung gestellt. Der Eigentümer-Familie fehlte dann das Geld, die Gärten wieder instand zu setzen und zu pflegen. Das Haus wurde verkauft, kam aber 1990 durch einen Erbfall wieder an einen Nachfahren der Familie zurück, der dann mit Hilfe des Musikproduzenten Tim Smit und vieler Förderer wieder restauriert. Über 300 Obst- und Gemüsesorten werden hier durch Nachzucht erhalten, ein Dschungel samt Hängebrücke, Waldpfade und Rhododendren, die fast 200 Jahre alt sind, gepflegt. Diese sind mit 60 Meter Kronendurchmesser einige der Größten der Welt. Wir staunen, fotografieren und stören uns nur wenig am einsetzenden Nieselregen, der auch bald wieder vergeht. Es ist schwül-warm und die teils erheblichen Steigungen der Wege lassen den Schweiß strömen...

Mo., 05. Sep. 2016
20:48

Mo., 05. Sep. 2016, 15:00

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Paul, der Still-Mitarbeiter, bei dessen Familie unser Sohn sein Praktikum verbrachte, hatte uns in einer seiner Mails empfohlen, den Besuch in den Lost Gardens of Heligan mit einem Abstecher nach Mevagissey zu verbinden. Das machen wir dann auch. Inzwischen schrecken Thorsten auch die engen, kurvenreichen Straßen nicht mehr - aber den ersten Parkplatz in Mevagissey zu ignorieren, war keine so gute Idee.... Auf den Bildern bekommt man einen Eindruck davon, wie schmal die Gassen in dem alten, aber von Touristen reichlich bevölkerten Fischerdorf sind. Wir kommen aber heil wieder zum Ortsausgang zurück und ergattern einen Platz auf dem großen Parkplatz. Von dort aus streifen wir durch die Gassen, zum Hafen und wieder zurück. In einer cornischen Bäckerei wird der kleine Hunger zwischendurch gestillt bevor wir uns auf den Heimweg machen.

Di., 06. Sep. 2016
21:04

Di., 06. Sep. 2016, 10:00

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Leider lässt das Sonnenschein-Wetter noch immer auf sich warten. Wir entscheiden uns daher für einen Ausflug, bei dem es nicht nur auf die Outdoor-Eindrücke ankommt und machen uns auf den Weg zum Lanhydrock-House, einem hochherrschaftlichen Landsitz aus dem 17. Jahrhundert, welches Ende des 19. Jahrhunderts stark bei einem Brand geschädigt, aber vom damaligen Besitzer stilgetreu wieder aufgebaut wurde. Es liegt eingebettet in eine weitläufige, hügelige, Wald- und Wiesenlandschaft. Schon der Weg vom Eingang zum Haus ist aufgrund der Größe des Anwesens beeindruckend. Auf den Wiesen rundherum läuft das Vieh mit vielen Kälbern frei herum. Da wir früh aufgebrochen sind, gehören wir morgens zu den ersten Besuchern im Haus. Der National Trust, der dieses betreibt, steckt unglaublich viel Mühe und Liebe ins Detail, um einen Eindruck in das Leben einer Herrschaftsfamilie der damaligen Zeit zu bieten. Die Düfte im Haus werden von den frischen Blumen, frischen Gebäcken, Gewürzen und Gemüse in der Küche verströmt, gerade so, als ob man Gäste erwarten würde. Der riesige Grill in der Küche, an dem am Spieß ein ganzes Schwein o,.ä. braten kann, ist gigantisch. Im Wäschezimmer der weiblichen Hausangestellten erklingt (allerdings vom Band) der Gesang eines jungen Mädchens. Die Wanduhren schlagen zur vollen Stunde und im Musiksaal sitzt tatsächlich ein alter Herr und spielt live am Flügel. Wir sind beeindruckt und machen uns nach der Hausbesichtigung zu einem Rundgang durch den liebevoll gepflegten Garten auf. Dabei machen wir auch einen Abstecher zur zum Anwesen gehörenden Kapelle, in der vier Damen musizieren. Sie bitten damit um Spenden zum Erhalt der Kirche - gerne geben auch wir etwas Kleingeld in das Töpfchen. Auch die Kirche ist liebevoll mit frischen Blumen geschmückt, gerade so, als ob eine Hochzeit anstehen würde. Alles in allem ein sehr beeindruckender Besuch.

Mi., 07. Sep. 2016
21:00

Mi., 07. Sep. 2016, 09:30

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Die Sonne scheint! Darauf haben wir gewartet. Wir machen uns auf in Richtung Süd-West-Zipfel. Erster Stopp soll die Holywell-Bay sein mit den Penhale Sands. Flugs packen wir unsere Sachen und - schon ist die Sonne erstmal wieder weg. Wir lassen uns aber nicht von unserem Plan abbringen und fahren los. In Holywell schlucken wir erstmal bei den Parkplatzpreisen ( 4 Pfund, egal ob man nur einen Photostopp einlegt oder den Tag am Strand verbringen will). Wir meinen, es besser zu wissen und fahren erstmal am Parkplatz vorbei. Es muss doch noch andere Möglichkeiten geben. Fehlanzeige. Wir machen kehrt und ergeben uns dem Schicksal. Der Fußweg zur Bucht führt durch die Dünenlandschaft, die hier eher an Dänemark erinnert als dass man sie in Cornwall vermuten würde. Wir kommen an einen wenig bevölkerten Strand (wohl da es noch recht grau ist). Hier wandern wir ein wenig umher und sehen uns an den Wellen satt, die vom Gegenwind feine Gischtschleier bekommen.

Mi., 07. Sep. 2016
21:08

Mi., 07. Sep. 2016, 11:00

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Weiter geht unsere Fahrt zum Aussichtspunkt Hell's Mouth. Während der Fahrt kommt dichter Nebel auf, der uns nicht ahnen lässt, dass uns wenig später strahlend blauer Himmel erfreuen wird. Unser Navi hatte mal wieder Spaß daran, uns auf einer Nebenstrecke zum Ziel zu lotsen - was Thorsten Schimpfwörter entlockte und einige Nerven kostete. Es ist doch ausgesprochen unangenehm, wenn die Straße so schmal ist, dass gerade ein Fahrzeug hindurch passt, dann vor einem ein gemütlich ausreitender Reiter samt ausgewachsenen Schimmel auftaucht und dann auch noch Gegenverkehr kommt - oh Gott! Aber mit englischer Gelassenheit und Höflichkeit wird die Situation gemeistert und wir kommen bald auch wieder auf eine, an den hiesigen Verhältnissen gemessen normale Straße. Der Parkplatz am Hell's Mouth ist nur für Kunden des Café Hell's Mouth, in dem wir dann einen Cappucino in der Sonne genießen bevor wir dann unglaubliche Ausblicke bestaunen und unsere Speicherkarten weiter vollknipsen.

Mi., 07. Sep. 2016
21:27

Mi., 07. Sep. 2016, 13:00

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Unsere letzte Station für heute ist St. Ives. Da möchte Kerstin unbedingt hin wegen der Pilcher-Filme... Na gut. St. Ives liegt an einem recht steilen Hügel. Die Fahrt durch die Stadt zum Tagesbesucher-Parkplatz führt durch kurvenreiche und enge Straßen auf und ab. Der Parkplatz: Brechend voll. Erst nach der 2. Runde ergattern wir endlich eine Parklücke. Der Fußweg ins von Touristen überlaufene Ortszentrum führt steil bergab. Zum Glück müssen wir später nicht wieder hinauf kraxeln da es einen gut organisierten Bus-Shuttle gibt. Wir schlendern durch die Gassen, Kerstin kann einer Mischsortimentstüte cornischen Fudges nicht widerstehen und gehen dann durch ein mal wieder wasserleeres Hafenbecken an den Strand. Das Türkis des Meeres ist wunderschön - ein paar Palmen und Karibik-Feeling würde aufkommen. Nach einer kleinen Pause am Hafenkai gehen wir zum Bus und treten die Heimreise nach Newquay an.

Do., 08. Sep. 2016
19:09

Do., 08. Sep. 2016, 09:30

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Ein strahlend blauer Himmel lässt uns beim Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen frohlocken: Heute wird gechillt am Strand! Mit Sack und Pack machen wir uns auf den Weg. Leider ist der dichteste Strand noch voll im Schatten der hohen Felsen, so dass wir uns den etwa 20-minütigen Fußweg zum Fistral-Beach auferlegen. Auf der Anhöhe über dem Strand merken wir schon, dass hier ein kräftiger Wind bläst. Am Strand sind erst wenige Menschen und vor allem, erstaunlicher Weise, keine Surfer! Und das am berühmtesten Surfstrand Englands? Aha - die Rettungsschwimmer haben die rote Fahne aufgestellt und rufen später auch sofort einen Bodyboarder aus dem Wasser, der sich einige Schritte ins Wasser traut. Zu gefährlich heute, wohl Strömungen. Sooo gefährlich sehen die Wellen für uns Laien gar nicht aus. Zum Ausziehen ist es uns merklich zu kalt und dann kommt auch noch ein fieser Regenschauer auf uns zu, vor dem wir unter die Terrasse der Rettungsschwimmerbasis fliehen. Als es aufhört zu regnen und sich wieder blauer Himmel zeigt, sind wir durchgefroren und genehmigen uns erstmal einen Cappucino bzw. eine heiße Schokolade - hier mit Mini-Marshmellows und Sahne serviert. Danach halten wir es dann noch eine Weile am Strand aus, ziehen es aber dann doch vor, einen weniger windigen Strandabschnitt zu suchen, an dem inzwischen die Sonne scheint. Dort sind dann auch die Surfer alle zu finden und man kann es hier eine ganze Weile aushalten. Lesen, Wellen beobachten, träumen - so vergeht die Zeit wie im Fluge.

Sa., 10. Sep. 2016
15:40

Fr., 09. Sep. 2016, 10:00

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Heute war unser letzter Morgen in Newquay. Nach einem guten Frühstück haben wir schnell unsere Koffer gepackt, und sind dann mit dem Auto Richtung Honiton aufgebrochen. Auf der Autobahn gerieten wir in einem dicken Stau, der uns über 1 Stunde kostete, so das wir erst gegen 14:00 Uhr in Honiton eingetroffen sind. Ein Haus ohne Hausnummer zu finden gestaltet sich als nicht einfach, besonders wenn Freitagfeierabendverkehr ist. Nach einer freundlichen Begrüßung durch Paul's Mama Jill bezogen wir dann unser Zimmer, welches aus 2 Schlafzimmern, Bad und Flur besteht. Die Einrichtung ist very british ;-) Das Haus ist geschichtsträchtig. Bereits im 17 Jahrhundert war es eines der 3 Zollhäuser zum Ort. Das Wetter ist mies, trotzdem machen wir uns zu einer ersten Erkundungstour in Honiton auf. Viel hat der kleine Ort nicht zu bieten, so das wir die Hauptstraße einmal rauf und wieder runter gehen. Abends gehen wir dann sehr lecker im Birds Nest chinesisch essen.

Sa., 10. Sep. 2016
15:55

Sa., 10. Sep. 2016, 08:30

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Punkt 8:30 Uhr gibt es Breakfast im Familienwohnzimmer. Es regnet draußen in Strömen, so das wir beschließen nach Seaton zu fahren in der Hoffnung das an der Küste das Wetter besser ist. Immerhin ist es da trocken, wenn auch bedeckt. Wir machen einen Spaziergang am Kieselstrand und ahnen ein wenig von der Schönheit der roten Klippen auf der einen, und der weißen Klippen auf der anderen Seite. Eine von Seatons Touristenattraktion ist eine Fahrt mit historischen Straßenbahnen ins 6 Milen entfernte Colyton, welche 25 min dauert. Wir sitzen auf dem Dach einer Doppeldeckerstraßenbahn und erfreuen an Landschaft und historischen Ambiente. Nachmittags treffen wir dann Paul. Bei gemütlichen Tee/Kaffee trinken mit Jill, Brain, Anne und Paul verläuft das Kennenlernen sehr sympathisch. Wir bekommen einige Tipps für die nächsten Tage, und verabreden uns für Dienstag für eine Führung bei Still und abendlichen Essen gehen.

So., 11. Sep. 2016
20:50

So., 11. Sep. 2016, 09:30

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Nach dem liebevoll von Jill bereiteten Frühstück starteten wir heute bei Vorhersage von sonnigem Wetter in den Nationalpark Dartmoor. Dieser hat viele Gesichter und ist rund 1000 Quadratkilometer groß - wo soll man da bloß anfangen? Wir folgten Pauls Rat und suchten das Hayton Tor als Ziel aus. "Tor" ist in diesem Fall kein Tor zum Durchgehen oder -fahren sondern ein riesiger Felsen (so heißen alle großen Felsformationen in diesem Gebiet "Tor"). Nach einem kurzen Irrweg fanden wir den Parkplatz von dem aus man den Tor schon sehen konnte. Zu Fuß ging es dann eine halbe Stunde steil den Berg hinauf. Um uns herum kurzes, saftig-grünes Gras, Heide, Farn, Felsen und: Kühe! Im Dartmoor läuft das Vieh (Kühe, Schafe) ebenso frei herum wie die letzten 3000 Wildponys (Dartmoor-Ponys), die wir leider nur von weitem zu sehen bekamen. Oben angekommen wurden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt - dass gerade dann viele graue Wolken das Blau des Himmels versteckten, war schade aber nahm dem Anblick nichts von seiner Größe. Man hat das Gefühl, ans Ende der Welt blicken zu können. Ärmelkanal, Hügel und Täler so weit das Auge reicht. Wir genossen den Aufenthalt ausgiebig, kletterten auf den einen oder anderen nicht so hohen Felsbrocken und Thorsten machte sich sogar an den Aufstieg ganz nach oben - musste sich jedoch kurz vor dem "Gipfel" wegen seines Kamerarucksackes das letzte Stückchen schenken. Trotzdem sehr mutig! Zur Belohnung gab es unten ein tolles Eis (Thunder & Lightning mit Honey comb & Scotch) für Kerstin und Pork pie für Thorsten. Beides sehr lecker.

So., 11. Sep. 2016
21:24

So., 11. Sep. 2016, 12.30

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Und nun? Nach Hause? Noch etwas anderes im Dartmoor ansehen? Da sind wir uns erst nicht einig. Kerstin möchte am Liebsten noch 2 oder 3 Orte im Moor besuchen, Thorsten zum Faulenzen nach Honiton zurück (gehört ja schließlich auch zum Urlaub). Wir einigen uns dann auf ein weiteres Ziel, welches nur wenige Kilometer vom Hayton Tor entfernt liegt: Bekky Falls. Wir versprechen uns grandiose Wasserfälle in romantischer Waldlandschaft. Der Weg dahin erweist sich mal wieder als Abenteuer. Madame Navigationssystem sucht den kürzesten - aber keinesfalls günstigsten - Weg für uns aus. Dieser ist, wie kann es auch anders sein? Schmal, schmaler, am schmalsten. Bergauf und bergab, links herum, rechts herum. Thorsten am Schimpfen ("ich töte dich wenn mir hier einer entgegen kommt") Kerstin kleinlaut ("ich habe nur das Ziel, nicht den Weg vorgeschlagen..."). Naja. Die Krönung dann am Parkplatz: 8,95 Pfund pro Nase kassiert man von uns! Tja, da wird also ein Naturereignis zur Goldgrube - nur weil man ein paar Streichelgehege drum herum drapiert, die Tiere dort 2 x am Tag zuschauerwirksam füttert, einen Andenkenshop nebst Café dorthin stellt und ein paar Wegekennzeichnungen anbringt. Na gut. Nun sind wir ja mal da. Es gibt drei verschiedene Rundwege unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Wie nehmen die rote, mittelschwere, Tour ("Sie brauchen festes Schuhwerk und eine gesunde körperliche Fitness" steht im Prospekt). Der "Weg" ist dann auch sehr naturbelassen. Es geht über viele Wurzeln, hin und wieder mal ein paar Treppenstufen und über Felsen, Felsen und nochmal Felsen. Aber alles ist ganz gut zu bewältigen. Auf der einen Seite des Wasserfalles klettern wir abwärts, auf der anderen Seite wieder hinauf. Dazwischen machen wir natürlich viele Fotos samt Langzeitbelichtungsversuchen, die gar nicht mal so hässlich geworden sind, wie wir finden. Alles in allem ein schönes Erlebnis aber der Preis (adrenalinproduzierende Straße+ hoher Eintrittspreis) ist für unser Empfinden zu hoch. Nun machen wir uns also auf den Rückweg, dieses Mal auf "Hauptstraßen", besorgen uns etwas Feines zum Kaffee und setzen uns mit Kaffee und Snack in den hübsch angelegten Garten unserer Gastgeber.

Mo., 12. Sep. 2016
17:33

Mo., 12. Sep. 2016, 10:00

Wo

Da Kerstin die roten Klippen unbedingt von Nahem ohne viel Dunst dazwischen fotografieren möchte, fahren wir einmal bis ans Ende des Ortes. Thorsten verweilt im Auto während Kerstin den Zig-Zag-Way zur Klippe hinaufstratzt um ein paar Fotos zu schießen. Anschließend gibt es dann endlich Fish and Chips - England-Urlaub ohne die geht ja gar nicht. Thorstens Miene sagt alles. Bei Daniel Wischer in Hamburg schmeckt's besser. Sie liegen uns sehr schwer auf dem Magen. Wir treten dann die Rückfahrt nach Honiton an, machen ein Mittagsschläfchen und verfaulenzen den Rest des Tages - wann kommen wir sonst auch mal dazu?

Infos

Leider ist uns Petrus nicht so wohlgesonnen. Während des Frühstücks regnet es mal wieder - very british ;-(. Da wir in der Umgebung keine Indoor-Attraktionen mehr auf unserer Todo-Liste haben, bewaffnen wir uns also mit Regenjacken, Schirm und Kamera als wir uns auf den Weg nach Exmouth machen. Exmouth liegt an der Mündung des River Exe in den Ärmelkanal und ist "das" Sommerbad der Bevölkerung Exeters. Naja. Auch wenn es aufgehört hat zu regnen und für 2 x 5 Minuten tatsächlich ein Hauch von Sonnenschein zwischen den Wolken hindurchdrängelt, erscheint uns das hier nicht so spektakulär. Allerdings mag es hier bei Sonnenschein ganz anders aussehen. Dann leuchten vielleicht auch die roten Klippen. Und das Wasser sieht dann vielleicht auch blau aus? Wir werden das zumindest in diesem Urlaub nicht mehr erfahren. Machen hier ein paar Fotos und dort, suchen nach einer geeigneten Fish and Chips-Einkehrmöglichkeit und streifen einmal durch den Ort. Erwähnenswert ist noch, dass der Küstenabschnitt hier unten sich Jurassic Coast nennt, weil man hier viele Fossilien fand und mit Glück auch noch finden kann und sogar Spuren von Dinosauriern entdeckte. Das macht sich Exmouth zum Thema und hat an vielen Stellen liebevoll gestaltete Dino-Modelle aufgestellt, die jeweils eine Schulklasse als Paten haben, die regelmäßig nach dem Rechten sehen. Natürlich sind die Tiere auch hinter Gittern - schließlich soll ja niemand gefressen werden...

Di., 13. Sep. 2016
17:16

Di., 13. Sep. 2016, 10:00

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Der letzte volle Tag in England beginnt kurz sonnig, mündete aber in Gewitter während wir beim Frühstück sitzen. Heute gesellt sich Brian, unser Hausherr, auch eine Weile zu uns, bevor Jill ihn in die Tagespflege bringt. So haben wir einen netten kleinen Plausch mit ihm. Jill kündigt uns dann telefonisch bei Paul an und wir fahren bei strömendem Regen, Blitz und Donner Richtung Exeter zur Still-Niederlassung. Im Empfangsbereich erwartet uns - nein, nicht erst Paul oder eine Empfangsdame, sondern ein Bildschirm auf dem in großen Lettern stand: Welcome Thorsten and Kerstin Ophey - was für eine Ehre ;-). Kurz darauf werden wir aber dann tatsächlich persönlich willkommen geheißen von einer netten Mitarbeiterin, die dann Paul gleich informieren lässt. Mit Besucher-Warnwesten ausgestattet startet Paul mit uns zu einer ausgiebigen Rundtour, während der wir ganz schön staunen: So groß hatten wir uns Still Exeter nicht vorgestellt. Und so neu und modern! Sie sind auch gerade erst in diesen neuen Standort umgezogen. Ein riesengroßer Liegestuhl mit Still-Logo am Eingang zur Werkshalle lädt zum Foto ein. Kerstin sorgt für Lacher, als sie beim Versuch, sich auf die Kante zu setzen, gleich ganz hinein plumpst. Wir bekommen zum Abschluss noch eine kleine Tasche mit Werbegeschenken und verabschieden uns bis zum Abend von Paul und fahren weiter nach Exeter-City um uns vor allem die große Kathedrale anzusehen.

Di., 13. Sep. 2016
21:37

Di., 13. Sep. 2016, 11:30

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Nach Exeter zu kommen stellt sich als gar nicht so schwierig heraus - wir haben ganz schönen Respekt vor der "großen Stadt" und ihrem Verkehr gehabt. Wir entdecken auch gleich Hinweisschilder für Parken Cathedral & Quay - prima, da wollen wir ja hin. Oh, je - es ist ein Parkhaus - nicht -platz. Na dann - die erste Kurve stellt den Fahrer (=Thorsten) vor eine unlösbare Aufgabe. Mit einigen Tricks und "einmal um den Block" kommen wir dann aber doch geradeaus die erste Etage hoch - keine Parklücke, 2. Etage - keine Parklücke u.s.w. bis wir ganz oben auf dem 7. Parkdeck endlich ausreichend Platz und Ruhe zum Einparken finden. Der Fußweg zur Kathedrale ist kurz und diese ist wirklich bestaunenswert. Die St. Peters Cathedral wurde weitgehend im 13. und 14. Jahrhundert erbaut und ist größtenteils noch erhalten. Die Teile, die im 2. Weltkrieg von deutschen Fliegern zerbombt wurden, sind stilgetreu wieder aufgebaut. Wir zahlen einen deftigen Eintritt von 7,50 Pfund pro Nase und dürfen dann das wirklich sehenswerte Innere besichtigen und auch fotografieren/ filmen. Wir bringen eine ganze Weile damit zu, da es wirklich viel zu bestaunen und zu entdecken gibt. Allein der 18 m hohe Bischofsthron, der im 13. Jhdt. handgeschnitzt wurde und ganz ohne Nägel oder Schrauben zusammenhält ist schon eine der Sensationen. Wir machen viele schöne Bilder, von denen wir hier nur eine klitzekleine Auswahl einstellen können. Anschließend gönnen wir uns in einem winzigen Cafe, das aber eine versteckte kleine Terrasse hat, einen Cappucino mit Scones bzw. Zitronenkuchen. Danach durchwandern wir noch etwas den Altstadtkern, in dem es noch eine ganze Reihe von gut erhaltenen Häusern aus dem Mittelalter gibt. Wie in vergleichbaren deutschen Städten sind auch hier immer wieder Lücken zwischen den Gebäuden mit modernen Bauten gefüllt - Zeichen der Zerstörung in kriegerischen Zeiten. Auf einen Weg zum Quay verzichten wir um nicht in den Berufsverkehr zu kommen und fahren nach Honiton zurück.

Di., 13. Sep. 2016
21:52

Di., 13. Sep. 2016, 18.30

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Unseren letzten Abend verbringen wir mit Paul und Familie bei einem gemeinsamen Essen im Pub in Ottery St Mary. Wir machen noch einen kleinen Dorfrundgang, wobei wir eigentlich nur die Miniaturausgabe der Exeter-Kathedrale entdecken, die wegen Renovierungsarbeiten zu einem großen Teil gerade eingerüstet ist. Im Pub "The Volunteer", auch "Volley" genannt, treffen wir Paul, Elaine und Harriett - Thomas lässt sich entschuldigen. Wir essen gut und plaudern eine ganze Menge, tauschen uns über dies und das in England und Deutschland aus und verabschieden uns schließlich herzlich voneinander. Es war wirklich schön, sich kennengelernt zu haben. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen. Das war er also, unser erster selbst organisierter England-Urlaub. Wir fassen zusammen: Es war wunderbar. Die Zeit hat für Cornwall nicht gereicht - da gäbe es noch so einige Orte zu entdecken. Das Wetter ist, wie man es von England erwartet: Wechselhaft. Die Engländer könne doch kochen. Sie essen massenweise Eier. Wenn ein Engländer einen Hund hat, hat er meistens gleich zwei oder drei. Für Devon hat uns die Zeit gereicht - das mag aber zum Teil am Wetter gelegen haben. Es soll hier noch viele schöne Küstenorte geben. Engländer sind aufgeschlossen und gastfreundlich. Persönliches Highlight von Thorsten: Weiß ich nicht"... von Kerstin: Hell's Mouth Gefahren sind wir bis heute 1260 km - dazu kommen morgen noch die rund 90 km nach Bristol. Linksverkehr ist gewöhnungsbedürftig aber machbar - wobei Kerstin sich in diesem Urlaub noch nicht beweisen musste.